Mamamailt, wie siehst du aus?

So Ihr Lieben, da bin ich wieder. Halbwegs. Irgendwie.

Der letzte Blogeintrag ist noch vom letzten Jahr und die Vorsätze für das neue Jahr müssen schon mal auf 2018 verschoben werden. Warum?
Weil mamamailt im Moment nicht sehr ansehnlich ist.

„Aber mamamailt, wir sehen dich doch eh nicht!“ „Stimmt. Aber trotzdem!“

Seit Anfang Jänner bin ich nicht geschminkt, kein bisschen. Ich habe seit Wochen die Haare nicht getönt, gefärbt (gewaschen schon! – so tief ist mamamailt diesmal nicht gesunken!). Ich esse nicht viel („Äh, mamamailt. Das schadet dir jetzt wirklich nicht!“  „Ja, ok. Stimmt!“)
Seit Jänner wird auch nicht mehr gearbeitet, nicht mehr gekocht und auch nicht gelesen (Waaaasss???) und untertags schlafe ich manchmal einfach ein.

Und warum das Alles?

Bei mamamailt hat das neue Jahr gleich mit starken Schmerzen begonnen. Ich konnte nicht mehr gehen und wusste genau, was es war (Bandscheibenvorfall akut der Zweite). Am 2.1. holte mich die Rettung. Die fuhr mich ins Krankenhaus und ich durfte dort 13 Stunden in der Ambulanz verbringen. Nach sechs Infusionen, einer Dosis Morphium durfte ich am nächsten Tag – nach einer neuerlichen Infusion – wieder nach Hause. Die im Spital hatten nämlich kein Bett für mich frei. Am nächsten Tag fand ich mich wieder auf der neurologischen Ambulanz, hängend, ebenfalls mit neuerlichen Infusionen. Die Sinne schon leicht getrübt (haha, ich habe fast gelallt) hieß es „Leider wieder kein Bett frei – aber für morgen haben wir eines für sie reserviert!“ „Hihi, super, fast wie Urlaub!“

Das neue Jahr war hiermit gerettet und ich bekam am 5.1. mein Krankenhausbett in der Neurologie. Einen Fensterplatz auch noch! Ui, mamamailt, dass hast du aber gut gemacht. Und natürlich wieder eine Menge Infusionen, Tabletten und Spritzen. Auch fein. Das täglich Ziel „IchmussesbiszurDuscheschaffen!“ wurde ab dem 2. Tag erreicht (gut, ich bin halt irgendwie hingewankt und dann irgendwo am Boden gelegen, aber hat ja eh keiner gesehen!) Nach einer Woche konnte ich wieder aufrecht gehen. Das neue Jahr war somit zum zweiten Mal gerettet und nach fast 2 Wochen durfte ich das Krankenhaus dann auch wirklich wieder verlassen. Zu Hause begegnest du der Realität und die Wirkung der starken Tabletten ändern deine Wahrnehmung bis ins Letzte. Aber ja. Bis ins Bett hab ich schon gefunden…… Mittlerweile darf ich jeden 2.Tag zur Therapie und nächste Woche darf auch wieder ein Arbeitsversuch gestartet werden. Bis dorthin sollte ich die starken Medikamente reduzieren…. hoffentlich!

Der Verwegene – jetzt Künstler – hielt/hält mich teilweise für irr. Sein gutes Recht. Stimmt nämlich. Wenn dann die Wirkung der Tabletten einsetzt bin ich „etwas daneben“(zombieähnlicher Zustand) und beginne alles Mögliche, an unterschiedlichen Orten, auszuräumen, zu verändern und dann – wenn die Wirkung wieder nachlässt, das Chaos zu betrachten und in einen komaähnlichen Schlaf zu verfallen. Naja, ich wach ja immer wieder auf und räume das – durch Verwirrtheit angerichtete Chaos – wieder weg.

Daher kommt es auch, dass ich in der Früh irgendwie zu schwach bin mich zu schminken und mich meinem Haar zu widmen. Allerdings ist es zurzeit ja „Mützenkalt“ und daher hilft der Volumenschaum ja eh nix. Mütze auf und erst wieder zu Hause herunter. Die Therapie ist  im Wasser und bei der anderen Therapie liege ich alleine im Zimmer und meine Wirbelsäule wird am Schlingentisch gedehnt. Folterkammer. Wem interessiert da also mein Haar?

Es sei noch gesagt, dass ich meine Krücke (ich brauche diese nicht zum Gehen, sondern nur zum STEHEN) schon des öfteren in Geschäften zurückgelassen habe und sie mir immer wieder beim Verlassen des Geschäftes nachgebracht wurde. Hihi, den irren Blick habe ich ja noch – da kommt wahrscheinlich Mitleid auf. Und die Telefonnummer und der Name steht jetzt bitte schön auch schon drauf. „Naja, falls ich sie wo vergesse!“ Die Krücke – nicht die Telefonnummer!

Außerdem hat diese Krücke den Vorteil, dass du in den öffentlichen Verkehrsmittel einen fixen Sitzplatz hast (den ich ehrlich gesagt aber auch brauche). Die Leute sind einfach viel netter zu dir und man sollte sich überlegen, diese Krücke als neues Accessoire zu behalten.

„Na geh, mamamailt. So was macht man nicht!“

„Nicht?“

So und jetzt muss ich mal wieder hinaus, damit es nicht ganz so langweilig wird und ich wieder mal ungeschminkt unter Leute komme. Obwohl, das wird teuer. Ich kaufe so ziemlich jeden Blödsinn, wenn ich „gut drauf“ bin. Die Kinder und der Verwegene sind sich einig. Sie macht das nur unter Drogeneinfluss. Sonst ist sie doch ziemlich normal und kauft selten Etwas, oder etwa nicht?

Jaja und jetzt muss ich meine kleinen weißen Pillen schlucken und mich trotzdem irgendwie der Realität stellen. Auch wenn’s schwer fällt, mir schlecht ist, ich ungeschminkt bin und ich müde bin. Immerhin – geduscht bin ich! Also, geht doch.

Bis bald eure mamamailt

„Äh, mamamailt – aber deine Augenbrauen könntest du dir schon zupfen!?“

 

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Ho, ho, ho ….. lustig war’s!

Liebe Mädels, liebe Männer!

Wie jedes Jahr lauert der Stress an jeder Ecke, in jedem Zimmer und äh „…. in den Zimmern lauert der Staub mamamailt.“ Ah ja. Also nix mit Weihnachtsputz. So richtig geputzt wird bei mir zum Jahreswechsel. Der ist nur leider auch bald. Am 23. – also einen Tag vor Heilig Abend – habe ich noch schnell jede Menge Sternenkekse gebacken. Damit wir morgen was zum Knabbern haben. Und Geschenke habe ich gekauft. Ich habe sie eingepackt, ich habe Aufstriche vorbereitet, den Kühlschrank geschlichtet und jede Menge mehr. Wie jedes Jahr! Mamamailt lernt auch nix dazu…

Ich wünsche Euch ein frohes, friedvolles, entspanntes Weihnachtsfest mit Eurer Familie  und alles Gute für 2017! 

Und damit Weihnachten auch richtig fröhlich wird … hier die lustige Version der Weihnachtsbilder.

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Vielen Dank an meine lieben, treuen Leser. Ich hoffe Ihr besucht mich auch nächstes Jahr.

Bis bald eure mamamailt

Foto: A.Neumann

 

Horch was kommt von draussen rein….

Liebe Mädels und auch Männer!

Jetzt ist Halloween vorbei, die Kürbisse beginnen bereits runzelig zu werden und auch der Restalkohol vom jährlichen Halloweenfest hat sich verflüchtigt. Aber was kommt jetzt?

Die Herbstdepression?

Nein, die kann mamamailt gar nicht gebrauchen. Zum Backen anfangen? Nein. Geht nicht. Die Geburtstage sind doch erst Ende November (äh wäre das nicht bald?) und Anfang Dezember. Oh Gott! Mir wird jetzt schon schlecht. Dann vielleicht doch die Depression!
Ich könnte ja schön langsam beginnen Nikolaussäckchen zu befüllen. Naja, wenigstens könnte ich mir den Inhalt überlegen oder ein paar Schokonikoläuse verkosten. Aber bekommen die großen Kinder überhaupt noch etwas? Kind 1 verdient sein eigenes Geld und vor ein paar Wochen hat mir Kind 3 gestanden, dass es ja schon länger wisse, dass es das Christkind so nicht gibt, die Zahnfee auch nicht, den Osterhasen naja – aber den eigentlich auch nicht und überhaupt waren wir das alles.

„Und? Bist du mir jetzt böse Kind?“ „Nein, eh nicht!“

Ha! Da quälst du dich jahrelang mit diesen Geheimnissen. Schleichst im Dunklen durch die Wohnung und versteckst Osternester. Schickst die Kinder zur Oma, damit du in Ruhe den Christbaum schmücken kannst. (Haha! Lustig! Könnte mich nicht erinnern, den Christbaum jemals in Ruhe geschmückt zu haben. Aber bitte.) Hast ein schlechtes Gewissen, weil du tagelang auf den Zahn unterm Kopfpolster vergessen hast und DANN? Dann ist das Geheimnis gelüftet und die Kinder lieben dich trotzdem noch. Kind 1 und 2 wollten die teuren Geschenke immer vom Christkind und die billigeren Sachen haben sie sich von uns zum Geburtstag (Anfang Dezember) gewünscht. Na, waren die Kinder nicht nett zu uns?! Denken da an die armen Eltern und nehmen das Christkind voll aus. Aber damit ist jetzt wohl auch Schluss.
Mamamailt wird wieder wie wild Geburtstagstorten backen, Adventkalender befüllen, die Kinder mit Christkindlbriefen zum Wahnsinn treiben, Kekse backen, Geschenke einkaufen, Geschenke einpacken, Migränemittel schlucken, arbeiten gehen, Weihnachtsmärkte besuchen, herumschreien und noch Vieles mehr. Der Adventkranz darf nicht vergessen werden und das Essen für den Hl.Abend muss überlegt werden und überhaupt. Warum bin eigentlich ich für alles zuständig? Nein, so geht das nicht. Die gelben, kleinen Post-its in meinem Kalender kleben in diesen Monaten dicht auf- und nebeneinander. Und trotzdem wissen es alle.

ICH BIN ZUSTÄNDIG!

Weil ich es so will. Selber schuld. Selber blöd. Naja, vielleicht hat das Christkind ja Mitleid mit mir und bringt mir was Schönes. Oder doch nicht? Dieses Jahr sicher. Mein Weihnachtsgeschenk steht nämlich bereits im Wohnzimmer.

Was es ist? Das darf ich jetzt so nicht sagen. Soll ja eine Weihnachtsüberraschung sein, oder etwa nicht!?

Bis bald eure mamamailt

 

Zucht und Ordnung bei mamamailt

Hallo Ihr Lieben!

Nun ist der Sommer mit seinen heißen Tagen wohl wirklich wieder vorüber und mamamailt zeigt schon erste Schwächen der Herbstdepression! Immerhin hat vor 2 Wochen die Schule wieder begonnen und Kind 3 hat bereits  Aufsätze verfasst, die den Pulsschlag der Mutter (noch immer ich) um Einiges höher schlagen lassen. Und das nicht, weil sie so gut sind. Sie sind lieb, ja, aber naja, die Fehler, nein reden wir nicht darüber… Kind 3 glänzt mit seiner Mitarbeit! Und DAS muss genügen. Aus. Was reg‘ ich mich auf. Aaaahhhhh!

Nach 9 Wochen Ferien ist mamamailt immer wieder ein wenig erleichtert, wenn der erste Schultag näher rückt. Leider ist diese Erleichterung am zweiten Tag bereits wie weggeblasen und am dritten Tag wünsche ich mir nichts sehnlicheres als die Ferien zurück. Auch gut. Ist so. Da muss ich jetzt wie jedes Jahr wieder durch.

Zu jedem Ferienende kommen große Androhungen meinerseits. Da werden Sätze wie „Mit der Schule ist es dann aber wieder vorbei mit der „Zockerei“ vor der Xbox!“, „Wenn die Schule wieder anfängt, gibt es wieder Essenzeiten, die auch eingehalten werden!“ usw…. Äh, naja. Ich drohe gesundes Essen an, ich nehme mir vor alles unter Kontrolle zu haben und bei dem Satz „Wenn die Schule wieder anfängt herrscht wieder Zucht und Ordnung!“ kommt (vor allem vom sehr konsequenten, vorbildlichen) Kind 2 nur ein (lautes) Lächeln. „Ja, ja Mama! Wie jedes Jahr!“ – So. Und jetzt sind 2 Wochen Schule vorbei und es herrscht weder Zucht noch Ordnung. Ein bisserl Ordnung herrscht natürlich immer im Hause mamamailt. Aber was kann ich auch dafür, wenn mich Aufsätze von Kind 3 in die frühe Herbstdepression gleiten lassen, Arbeitszeiten und Schulzeiten so gar nicht harmonieren und wie bitte schön komme ich dazu, dass Kind 1 jetzt wieder ein Kindergartenkind ist und uns den Schnupfen (ja, den vollen Kinderschnupfen) ins Haus bringt! Wie soll ich da bitte schön noch gesund kochen? Hallo? „Echt jetzt!“ würden die Kinder fragen. Und das nicht zu Unrecht. Alleine schon die Fahrt zu meiner Arbeit raubt mir nicht nur täglich 2 Stunden Zeit, auch in Straßenbahn & Co. herrscht wenig Zucht und Ordnung. Bin ich dann wieder zu Hause ist natürlich von dieser Zucht und der eventuell am Vortag hergestellten Ordnung auch nicht mehr viel da. Ja, es ist zum Verzweifeln. Natürlich jetzt nicht wirklich. Ein bisserl halt. Wie immer ist die Mutter schuld. Sie ist ja auch die Einzige die verzweifelt…. natürlich gibt es Schlimmeres. Aber für Euch Leser muss ich da schon das Schlimmste herausholen oder wenigstens so tun.

Jetzt wollt Ihr natürlich auch noch wissen was es mit dem neu erworbenen Kindergartenkind auf  sich hat. Es ist so. Kind 1 hat nach einer ausgiebigen Ruhezeit nun endlich seine Zivildienststelle angetreten. In einem Kindergarten. Und wer Kind 1 kennt weiß „Die Kinder lieben ihn!“ Und natürlich haben wir jetzt auch schon den Schnupfen der Kinder zu Hause. Eventuell müssen wir uns auch noch über den Besuch von kleinen Tierchen, die sich gerne in Kinderhaaren aufhalten, rechnen. Nein. Wir denken nicht einmal daran. Nie. Diese Zeiten sind vorbei. Und überhaupt im Hause mamamailt herrscht schlichtweg „Zucht und Ordnung“. Da gibt es so was nicht. Das hatten wir nämlich schon zu genüge. Und das lag nicht an den unsauberen Kindern. Die waren nämlich so sauber und dufteten wunderbarst nach Pfirsichen & Co, sodass diese kleinen Krabbeltierchen mit großen Freuden auf die Köpfe der gut riechenden Kinder gesprungen sind. Ja, das hat man jetzt davon. Zucht und Ordnung. Nix da.

Es wird auch dieses Schuljahr nicht klappen. Macht nix. Hauptsache den Kindern geht’s gut und sie sind gesund. Und die Aufsätze? Naja, da müssen wir halt noch ein bisserl üben…..

Bis bald eure mamamailt

 

 

 

 

Mamamailt? Oder mailt sie nicht mehr….

Hallo Ihr Lieben!

Mamamailt war weg. Irgendwie. Irgendwo. Und irgendwas ist dahin gerafft. Aber jetzt geht’s ein bissi besser. Ein paar Untersuchungen wurden erfolgreich bestanden, ein paar stehen noch aus und das Herz schlägt auch noch. Aber vielleicht ist es ja das Herz?

Irgendwie geht’s dem Ende (Schulschluss) zu und mamamailt ist wirklich sehr erleichtert. Kind 3 ist immer für Überraschungen gut und hält uns auf Trab. Der ist nämlich ein ganz ein Lieber, ein Anstrengender und Deutsch ist so gar nicht seine Stärke. Da stellen sich selbst meine (wenigen) Haare auf. Aber bitte! Wird schon! Wer braucht schon Deutsch, wenn man in Schwimmen einer der Schnellsten ist. Wer würde mich sonst aus den Fluten retten?

Aber natürlich dreht sich im Moment alles um die EM. Auch im Hause mamamailt. Den ersten Abend haben wir  gemeinsam mit ungesunden Kartoffelteilchen mit hohem Fettanteil vor dem Fernseher verbracht. Panini Kleber bevölkern das Wohnzimmer und das Einkleben der fehlenden Spieler (irgendwie schauen die alle gleich aus, oder?) wird zur meditativen Beschäftigung. Man(n) versäumt kein Spiel und die Rufe und Pfiffe der Fans dröhnen bis ins Schlafzimmer. Aber man ist es ja gewohnt. Mamamailt hat sogar Fußballservietten gekauft und auch die angesammelten Spielpläne sind nicht zu verachten. Die paar Wochen überlebe ich jetzt auch noch…. oder nicht?

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… ich wünsche Euch noch eine schöne EM-Zeit, viele Tore und viel Sonne.

Bis bald eure mamamailt

 

 

 

Tausche Ostern gegen Geburtstag!

Mamamailt wünscht Euch allen schöne Ostern!

Lasst Euch bei der Eiersuche nicht stressen, habt kein schlechtes Gewissen beim Aufessen der Schokoladehasen und wenn Ihr die bunten Ostereier nicht mehr sehen könnt, hm naja, dann gibt’s bei uns immer Eiaufstrich. Aber das ist natürlich auch keine Lösung.

Mamamailt ist auf jeden Fall vorbereitet. Ein Schokoteil ist leider der mamamailtschen Schwäche zum Opfer gefallen und muss morgen noch nachgekauft werden. Außerdem wollte Kind 3 heute noch unbedingt über einige Deals zum Thema Ostergeschenke im Tausch gegen Geburtstagsgeschenke („Äh, Kind dein Geburtstag ist im November!!“) verhandeln. Nix da. So schwach ist der Osterhase dann doch nicht! Und essbar ist das Ostergeschenk auch nicht…..

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Foto: A.Neumann

Schöne Ostern und bis bald eure mamamailt

 

Das Glück ist ein Vogerl oder war’s doch der Klee?

Liebe Mädels, liebe Männer!

Irgendwie hatte mamamailt eine Pechsträhne. Und eigentlich bin ich mir noch gar nicht sicher, ob diese Strähne schon vorbei ist. Äh. Ruhig verhalten. Nicht auffällig werden.

Begonnen hat alles Ende letzten Jahres mit dem Rucksack von Kind 1. Er wurde einfach gestohlen. Mit allen Drum und Dran (Drin). Ausweise, Schlüssel, Brille, Geld & Handy. Hm. Weg. Wie gemein sind die Leute eigentlich?

Seitdem mag halt nix so richtig gelingen. Liegt es am fehlenden Glücksklee? Glücksfische hätte ich ja genug gegessen, Blei gegossen, Glücksbringer verschenkt und auch bekommen …. den Glücksklee habe ich dieses Jahr ausgelassen. Ein böses Omen.

„Geh, mamamailt – bist du etwa abergläubisch?“

„Äh – ja. Manchmal.“

Plötzlich werden alle Lichter kaputt, die bestellten Schlüssel sind nicht die Richtigen, die Klospülung geht nicht, der Schlaf war auch schon einmal besser (geschweige denn vom Haarvolumen!), die Waschmaschine wird kaputt, etc. etc.

Nun gut – die Waschmaschine – und das war jetzt das Highlight des Monats – funktioniert wieder. Der Künstler ist ja nicht nur Künstler. Er ist einfach der beste Handwerker!  Nimmt einfach so das Ding auseinander und repariert es. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schön es ist vor einer funktionierenden Waschmaschine zu sitzen. Schön, wenn sie sich dreht. Schön, wenn das Leben weiter geht…..

So schlimm, mamamailt? Ja. Fast. Aber mamamailt ist wie Unkraut. Und Unkraut verdirbt ja bekanntlich nicht. Also werden demnächst wieder alle Lichter leuchten, die Schlüsseln passen und die Klospülung? Naja, daran hab‘ ich mich jetzt eh schon gewöhnt…

So und jetzt wünsche ich euch einen schönen Frühling! Und beim Pech ist es wie beim Regen – wer würde die Sonne schätzen, wenn es keinen Regen geben würde.

Viel Glück und nächstes Jahr kommt mir einfach zu Jahresbeginn ein Glücksklee ins Haus! Ein kleiner halt. Bissi größer als sonst. Oder größer. Riesengroß. Er sollte halt doch noch durch die Wohnungstür passen…. naja. Aber viel kleiner sollte er dann doch nicht sein.

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Bis bald mamamailt

 

Die Sache mit dem Obst!

Liebe Mädels, liebe Männer!

Kind 2 hat ein Handy mit einem Apfel darauf. Letztens fiel ihr leider das Teil mit dem Obststück auf den Badezimmerboden und aus war’s. Display spinnt, Touch Funktion spinnt. Alles und jeder spinnt!

Der ganze Schaden wird bei der zuständigen Versicherung gemeldet. Online – telefonisch geht da nix. Wir schicken Sachverhalte, Fotos, etc…..  den Austausch muss ich direkt mit dem großen Obstkonzern ausmachen. Auch gut. Rufe ich da also an. Der Schaden wird von einem Herren mit französischem Akzent aufgenommen. Der Sachverhalt erfasst und der nette Herr beruhigt mich mit dem Worten „Laschen Sie sich Zeiit, wir chaben keinen Schtress!“ Er vielleicht. Nach unzähligen Erklärungen verspricht er mir ein Mail. Auch gut.

Drei Tage später. Ich warte. Wir haben ja Zeit!

Ich rufe wieder an. Meine Freundin die Computerstimme meldet sich und klärt mich wie bereits bekannt über die internationalen Richtlinien und Bestimmungen auf. Nach ca. 10 Minuten Kommunikation zwischen mir und meiner Freundin werde ich endlich an einen echten Menschen weitergeleitet. Er wisse auch nicht, warum ich kein Mail bekommen habe und die Abholung des (glänzenden) Obststücks kann ja nicht passieren, wenn ich noch nicht gezahlt hätte. Nach unzähligen Erklärungen verspricht mir auch dieser Herr ein Mail. Auch gut.

Fünf Tage später. Ich warte. Zeit habe ich eigentlich nicht!

Ich rufe an. Diesmal etwas unfreundlicher. Meine Freundin die Computerstimme ist freundlich wie immer. Ich nicht mehr. Schließlich kommen wir zu dem Punkt, wo sie freundlich meint: „Ich habe ihre Reparaturnummer gefunden. Bitte rufen Sie später wieder an.“

Die Wortwahl meinerseits erspare ich Euch jetzt. Es war böse! Richtig böse.

Ich rufe nochmals an und spreche bereits (äh, noch immer) böse mit der bis jetzt freundlichen Computerstimme. Ich schreie sie an, beschimpfe sie und da anscheinend auch sie zu verzweifeln beginnt, werde ich mit einem echten Menschen verbunden. Yeah! Dieser Herr sucht ca. 20 Minuten verzweifelt meine Fallnummer und hat mehrere Rücksprachen mit anderen zuständigen Herren. Er verspricht mir ein Mail und die Abholung des (bereits verdorbenen) Obststücks! Ich warte.

Einen Tag später. Ich warte nicht mehr und schreie die freundliche Computerstimme höchst aufgeregt, unfreundlich und natürlich auch unnötigerweise an. Die kann mich mal. Blöde Kuh. Soll sie doch alles für Schulungszwecke aufzeichnen! Ist mir doch wurscht! Aber auch dieses Mal scheint mir der Durchbruch gelungen, sie verbindet mich mit einen echten Menschen. Der Herr, der jetzt abhebt, tut mir leid. Er kann ja nix dafür. Trotzdem. Ich bin nicht mehr freundlich. Ich bin sauer. Er scheint es zu merken und verbindet mich gleich direkt zu einem anderen zuständigen Herren. Dieser sucht, schaut und schaltet sich zwecks Rücksprache zu seiner Kollegin nach Irland. Auch gut. Er verspricht mir einen Rückruf und eine Lösung. Ich warte.

Eine halbe Stunde später ruft mich der Herr an. Erklärt, dass er jetzt die Zahlung storniert und den Auftrag neu eingegeben hat. Innerhalb der nächsten 5 Tage kommt jemand und holt das (jetzt bereits verschimmelte) Obststück ab. Und natürlich – er verspricht mir ein Mail.

Einen Tag später. Ich erhalte ein Mail.

Zwei Tage später. Das Verpackungsmaterial kommt. Ich lege das Obststück wie vorgegeben in die Verpackung.

Das Obststück wird abgeholt!

Leider kann ich Euch in diesem Post nicht berichten, wie die Sache ausgegangen ist. Das (bereits stinkende) Obststück befindet sich auf den Weg in die Niederlande.

Einen Tag später. Ich warte. Und Zeit? Zeit wird völlig überbewertet! Ich habe doch alle Zeit der Welt! Nur Kind 2 hätte halt dann gerne wieder ihr Obststück – äh Handy!

Schönen Februar und bis bald

eure Mamamailt

Apfel1

 

 

Prosit und alles Gute für 2016!

Liebe Mädels, liebe Männer!

Eine Cable Car in San Francisco fasst 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 1.500 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 25 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Es wurden 7 Bilder hochgeladen, das macht insgesamt 17 MB Bilder.

Mit 54 Besuchern war der Juni 17 der geschäftigste Tag des Jahres. „Mamamailt, kochst du?“ war der beliebteste Beitrag an diesem Tag.

So, will noch jemand mitfahren?!

Mamamailt wünscht Euch allen einen guten Start ins neue Jahr! Gesundheit und Glück! Und die Vorsätze lasse ich dieses Jahr weg – habe immerhin noch so Einiges mit den Vorsätzen von 2013 zu tun. Die mir aber irgendwie entfallen sind … äh, aber eigentlich sind sie eh immer gleich!

Bis bald mamamailt

Alles unter Kontrolle, mamamailt?

Wenn du glaubst es geht nicht mehr, dann geht auch nix mehr!

Nix da mit Lichtlein und so!

Hallo liebe Mädels, liebe Männer!

Mamamailt hat nichts unter Kontrolle. Und damit meine ich wirklich NICHTS.

Im Hause mamamailt werden nicht nur die Tage verwechselt, nein – es werden ganze Wochen verwechselt. So war ich in einer der letzten Wochen eine Woche voraus und Kind 3 schlief seelenruhig und eingekuschelt im warmen Bettchen.

Die Mutter am Vorabend zu Kind 3: „Kind, morgen kannst du länger schlafen! „Tag der offenen Tür“! Du hast erst um 11 Uhr Schule!“

Da schlief es also das liebe Kind. Seelenruhig und eingekuschelt im warmen Bettchen. UND?

Um 1/2 9 in der Früh kam mamamailt dann die „Erleuchtung!“ „Äh, falsche Woche? Schei..eeeee!“

Aaaaahhhhhh!

„Kind 3, aufstehen!“

„Kiiiiiiiinnnnddddd!“

Die gestresste Mutter reißt also ihr armes, verschlafenes Kind aus dem kuscheligen, warmen Bettchen heraus.

„Kiiiiiiiinnnnndddd!“

Das Gewand wird über das Kind geschmissen, die Zahnpasta auf die Bürste gedrückt (geputzt hat er eh alleine!) und das Kind in Richtung Schule geschliffen. „Mama, mir ist schlecht!“ Ignorieren wir jetzt einmal diese Bemerkung.
Hinauf in den 2. Stock (für das, das dem Kind schlecht war, hat es aber nicht so geschnauft wie die Mutter, hä!) schaffen wir es gerade noch zu Beginn der zweiten Stunde und eine völlig gestresste Mutter muss sich peinlichst eingestehen, dass – bitte schön – in all den Jahren NIE, aber auch NIE ein Kind von mir zu spät in die Schule oder überhaupt wo hingekommen ist!!!! Schande!

„Ok! Aber so schlimm war’s dann doch nicht, oder?“

Naja. Abgesehen davon, dass mamamailt völlig unter Medikamenteneinfluss (die ärgere Verkühlung samt Migräne), mit roter Nase, Fieberblase und völlig ungeschminkt vor der Klassenlehrerin stand und ihren Irrtum eingestehen musste! Mamamailt im Irrsinn?

Irrsinn und Irrtum – da klingelt es selbst bei mamamailt!

Und? Hat mamamailt die Kontrolle wieder erlangt?

Nicht ganz. Da sitze ich so wirklich ahnungslos und müde vor meinem Bildschirm und plötzlich wird mir ganz komisch. Nicht etwa, weil ich wieder etwas vergessen, verwechselt oder verschlampt habe. Plötzlich war er da. Der MagenDarmVirus. Und mit ihm die Übelkeit und alles was dazu gehört.

Und in dieser Nacht, liebe Mädels und Männer, hatte ich nun wirklich NICHTS mehr unter Kontrolle!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine gesunde Vorweihnachtszeit!
Bis bald
eure mamamailt
…. und die Moral von der Geschichte? Entschlacken muss die Mama nicht! Das hat nämlich bereits der Virus erledigt. Danke! Und wie mamamailt auch immer sagt:“Jedes Negatives hat auch sein Positives!“

Anm. am Rande – zwischenzeitlich hat mamamailt auch all die Geburtstage geschafft und steuert nun gestresst auf Weihnachten zu. Ohne Weihnachtsputz, ohne Geschenke – aber vielleicht habe ich Glück und das Christkind hat Mitleid und bringt dann doch noch etwas für die lieben Kinder, die ja gar nicht mehr so klein sind und überhaupt waren die so brav oder wie?

Bilder zum Thema erspare ich Euch! Die wollt ihr gar nicht sehen!!!!