Schreckliche Zustände bei mamamailt!

Liebe Mädels, liebe Männer!

Warum ich so lange schon wieder nichts geschrieben habe? Ich kann Euch sagen, dass im Hause mamamailt Zustände herrschen, von denen man eigentlich nichts wissen sollte (man sollte es eigentlich auch gar nicht schreiben!)

Die Mutter süchtig und nicht arbeitend, der Vater schon seit Wochen nicht zu Hause, Kind 1 liegt bis Mittags im Bett, Kind 2 geht „sparsam“ in die Schule (samt verdreckten Stiefeln, bitte sie schwänzt aber nicht!!) und Kind 3 hat schon einige Löcher in seinen Schuhen!

Äh – „echt jetzt“ würden meine Kinder sagen!

Ja, echt jetzt!

Warum? Was ist passiert? Mamamailt war doch eigentlich immer eine fürsorgliche, nette Mutter. Und auch vom Verwegenen (jetzt Künstler) hat man bisher nichts Schlechtes gehört. Naja und die Kinder? So schlimm waren sie nie.

Jetzt stellt Ihr euch wahrscheinlich die Frage, wie es zu den Zuständen im Hause mamamailt gekommen ist? Oder wahrscheinlich wollt ihr es gar nicht wissen.

Angefangen hat es damit, dass mir meine Bandscheiben wieder Probleme gemacht haben und der eingezwickte Nerv war ziemlich beleidigt (wieder einmal). Das Gehen teilweise unmöglich bzw. der Schmerz von der Hüfte in den Zeh auch nicht wirklich sehr erträglich. Da müssen also Spritzen, Tabletten und Ruhe her. Mamamailt wird krank geschrieben und schluckt mal wieder die kleinen, bunten Pillen samt „verfänglichen“ Tropfen. Haben wir es ja beim letzten Bandscheibenvorfall vor 4 Jahren schon erlebt, hegt mamamailt eine große Sympathie für die zu schluckenden Opiate in Form von Tropfen.

„Hui, wie ist das Leben schön!“

Man hat keine bzw. wenig Schmerzen, kein Hungergefühl (super für die Bauchmitte) und überhaupt ist man um Einiges entspannter! Und ja – schnell gewöhnt sich der Körper daran und man will mehr und ohne diesen (grauslich schmeckenden) Tropfen geht’s einem eigentlich gar nicht so gut! Die Antriebslosigkeit, die Schmerzen, äh – naja, ich will da jetzt nicht jammern. Lustig war’s, aber diese Tropfen sind für mich Gift – weg damit und halt ohne auskommen. Dafür gibt’s die tägliche Spritze und schlucken kann man ja trotzdem noch genug Buntes! Aber so entspannt bin ich nie wieder…… eigentlich schade! „Geh, mamamailt das hat jetzt wirklich keine Vorbildfunktion!“

Der Verwegene hat das Haus verlassen und wurde seit über 2 Wochen nicht mehr gesehen. Der Grund ist nicht das schreckliche Aussehen von  der durchgeknallten mamamailt, sondern sein Kuraufenthalt. „Äh, hallooo – ich habe den Bandscheibenvorfall. Warum fährst du jetzt 3 Wochen weg?“ Nagut. Kann man nix machen. Ist so. Die Kinder sind schon groß, verhungern wird niemand und überhaupt hatte Kind 1 die Zentralmatura zu bestehen. (Insgeheim muss jetzt gesagt werden, dass ich ziemlich froh über die Einnahme meiner Opiate war!)

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Kind 1 hat bestanden. Spannend war’s bis am Schluss, die Mutter (also ich) fast kollabiert vor Angst – aber alles wunderbarst! Super, Kind 1 – ich bin stolz auf dich. Kind 1 hat nicht immer nur gelernt, nein Kind 1 hatte auch jede Menge Glück – so wie in den letzten 4 Jahren auch. Aber gut. Bestanden ist bestanden und wir sind alle sehr, sehr dankbar und froh darüber. Jetzt darf man wohl ein wenig entspannen und bis Mittags im Bett liegen, oder?

Und was ist jetzt mit der Schule und den Schuhen von Kind 2 und 3?

Alles halb so wild. Kind 2 hat meistens später Schule und hört dafür auch früher auf. Gehört sich wohl so. Die Stiefel sind deshalb so verdreckt, weil Kind 2 sich den Klängen von diversen Bands am „Nova Rock 2015*“ hingegeben hat. 3 Tage lang! Bei Temperaturen bis 40 Grad und jede Menge Donnergrollen. Das Zelt hat’s ausgehalten, das Kind auch und es hatte angeblich jede Menge Spaß! Die zurückgebrachte Wäsche war dann weniger spassig – die war umhüllt von einem „Duft“ als hätte man sich ein Jahr nicht gewaschen. Schmutzige Wäsche, feuchte Wäsche und gestunken hat’s – ich sag’s euch. Der 2 malige Waschvorgang hat dann die Kleidung wieder in Normalzustand gebracht! Der verwendete Weichspüler riecht wahrscheinlich Monate nach …..

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Und Kind 3? Hat seine Schuhe so gerne an und spielt damit pausenlos Fußball. Und diese süßen, kleine Zehen bohren sich doch wirklich durch das weiche, dünne Leder.  „Äh, Kind – ziehst du bitte die anderen Schuhe an!“

So und jetzt wisst ihr wieder wie es um mamamailt steht. Eigentlich war ich die Arme, das muss jetzt schon gesagt werden.

Demnächst werde ich wieder arbeiten gehen, der Verwegene kommt in ein paar Tagen von seiner Kur zurück, Kind 1 fliegt auf Maturareise und Kind 2 ist dabei, sich neue Schuhe zu kaufen. Alles halb so wild.

Und wenn ich dann diese kleinen, bunten Pillen nicht mehr schlucken muss gönne ich mir eine Flasche Asti – irgendwann muss ja auch mamamailt ein bisschen Spaß haben!

Bis bald

eure mamamailt

* http://www.novarock.at

 

 

 

 

 

 

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