Eine haarige Sache

Liebe Mädels, liebe Männer! Ich könnte euch jetzt natürlich vom verpatzten Winterurlaub berichten, von kranken Kindern, von guten und schlechten Schulnachrichten oder gar von vergessenen Küberln. Ich könnte über den „Bergdoktor“ im Urlaub berichten und ich könnte über die Kälte in jenen diesen Bergen schreiben. Aber nein.

Nein. Heute geht’s um die Haare. Nämlich um dichtes, schönes Haar! Die Rede ist also nicht von meinen Haaren. Frauen mit einer gewissen Haarmenge haben es einfach leichter! Meinerseits kann da leider nicht mithalten und alleine ein Blick in den Spiegel stürzt mich in eine gewisse Verzweiflung. Meine Haare sind dünn, wenig und eigentlich kaum vorhanden. Die Naturfarbe schwankt zwischen mausbraun und mausgrau. Gut. Letzteres kann sehr schnell und kostengünstig verändert werden. Die Winterdepression entsteht nicht durch zu wenig Sonnenlicht, sondern durch das Tragen von Mützen – und dieses war in letzter Zeit ja aufgrund der winterlichen Temparaturen leider sehr oft nötig. Da verwendest du also in der Früh ein Shampoo, das dir Fülle für das Haar ab vierzig verspricht. Volumenschaum und Rundbürsten tun ihr Bestes (naja, eigentlich tun sie nichts bei meinem Haar, aber bitte!) und dann – dann stülpst du dir dieses Mützchen (und sei es auch  noch so nett) auf den Kopf und die sowieso schon platte Haarpracht wird noch platter – falls dieses überhaupt noch möglich ist.

Früher verschaffte mir noch die damals beliebte Dauerwelle den kurzen Traum von fülligen Haar. Kind 1 und 2 haben die Haarmenge vom Verwegenen vererbt bekommen und darüber bin ich nicht nur froh – nein ich beneide sie dafür. Kind 1 hat UNMENGEN und damit meine ich wirklich UNMENGEN von Haaren. Eigentlich ist es ja ein Teppich. Ein dicker, schöner, teurer Haarteppich.  Nur bei Kind 3 fehlt es leider an der Haarmenge, dafür hat es jede Menge Charme und lange, dichte Wimpern, die so manche Frau in späteren Jahren sicherlich entzücken wird.

Die „Fülle“ – haha – der Haare kann man nicht verbergen. Das Doppelkinn ja leider auch nicht. Aber damit kann ich leben. Auch die abstehenden Ohren (oder wirken die nur so groß, weil die Haardichte so gering ist?), die schwammige Körpermitte kannst du verdecken und kaschieren – aber die Haarfülle???? Natürlich gibt es Schlimmeres. Ich könnte tot sein.

Stimmt. Und somit hat das Jammern hiermit ein Ende. Habe am Samstag einen Friseurtermin und vielleicht kann mir ja Kind 1 ein wenig von seinem Teppich abgeben.

Bis bald mamamailt

Foto von Kind 2

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Eine haarige Sache

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